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Lärmschutz-Gabionensysteme

Silent-Plus-Sandkerngabionen

Diese Lärmschutzgabionen sind eine häufig angewandte Möglichkeit des aktiven Schallschutzes. Sie dämmen den Lärm, so dass an einem zu schützenden Immissionsort, etwa innerhalb einer Wohnbebauung, dieser so weit abgeschwächt wird, dass die gesetzlichen Grenzwerte eingehalten werden.
Der Schallschutz einer Lärmschutzwand lässt sich anhand der beiden Eigenschaften Schalldämmung und Schallreflexion beschreiben. Die Schalldämmung verhindert bzw. vermindert den Schalldurchgang. Bei der Schallreflexion wird der Schall von einer Aufprallfläche (Absorber) teilweise geschluckt (absorbiert).

Die Lärmschutzgabione “Silent plus” besteht aus einem Mehr- kammer-Korbsystem.
Der Grundkorb besteht aus dem Steckschließensystem monotec. Dieser ist mit Trenngittern unterteilt, zwischen die ein Sack aus Vlies eingebaut wird. Der Vliessack ist mit Sand gefüllt. Die spezielle Bauweise ermöglicht einen fugenlosen Aufbau der Schall- dämmschicht. Dadurch erfüllen die Sandkerngabionen höchste Ansprüche an die Schalldämmung.
Eine der außenliegenden Kammern kann mit offenporiger Lava gefüllt werden. In Verbindung mit dem Sandkern ergibt sich daraus eine ausgesprochen hohe Schallabsorption. Dadurch, dass das Boden- und das Deckelgitter die Front und die Rückwand miteinander verbinden, entsteht ein statisch stabiles Bauwerk.


Die von den Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für Lärmschutzwände (ZTV-Lsw 88) geforderten Werte werden von den neuen Sandkerngabionen deutlich übertroffen. Für die Schalldämmung fordert die ZTV-Lsw 88 mindestens einen Wert von 25 dB, der von den Sandkerngabionen mit 37 dB klar übertroffen wird. Ein Unterschied von 10 dB im Schallpegel wird etwa als Verdoppelung der Lautstärke wahrgenommen. Bei der Schallreflexion bezeichnet die ZTV-Lsw 88 Flächen mit mehr als 8 dB als hochabsorbierend, also schallschluckend. Mit 20 dB liegen die Sandkerngabionen deutlich über den geforderten 8 dB und geltendamit als hochabsorbierender Lärmschutz.

Da der Sandkern die Anforderungen an die Schalldämmung vollständig übernimmt, ist die Art des Steinmaterials frei wählbar. So kann die Auswahl ohne Einschränkungen, allein unter optisch-ästhetischen oder wirtschaftlichen Gesichtspunkten getroffen werden.
Soll zusätzlich die Funktion der Schallabsorption gegeben sein, empfiehlt sich nach den Untersuchungsergebnissen der ZTV-Lsw 88 die Verwendung offenporiger Lava.

Erdkorbsystem-Lärmschutzwände

Diese Systeme bestehen im Grunde aus monotec-Gabionen, die mit einer speziellen Vlies-Kokosmatten-Kombination ausgeschlagen werden, um danach mit vorhandenem Erdmaterial befüllt zu werden.
Vorteile von Erdkorbsystemen: bepflanzbar, ökologisch wertvoll, mit örtlichem Material verfüllbar, bis zu 5,5 m hohe Lärmschutzwand bei sehr geringen Breiten möglich, heizen sich nicht auf wie Betonwände und ziehen keine Graffiti-Fans an.
Grundsätzlich ist beim Einsatz zu beachten, dass eine statische Berechnung vorgenommen wird. Weiter ist es wichtig, dass die Körbe mit vorhandenem Erdmaterial verfüllt werden können, wenn es den statischen Erfordernissen entspricht. Für das Füllmaterial ist zu beachten, dass die Regeln der Bautechnik und die einschlägigen Vorschriften, wie z.B. ZTVE Erdbau, zur Anwendung kommen. Ein Fundament aus Beton ist nicht erforderlich, dennoch sollte die Aufstandsfläche die statischen Anforderungen erfüllen.







 


 
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